Smart Home

Das intelligente Zuhause ist auf dem Vormarsch, immer mehr Hersteller drängen auf den Markt. LED Lampen mit App Steuerung, Alexa und Co., doch was macht das Zuhause wirklich Smart und womit fange ich am besten an?

Grundsätzlich würde man von einem Smart Home erwarten, dass alle Geräte miteinander interagieren und dann bedarfsorientiert aktiv werden. Die Realität sieht jedoch anders aus, die Hersteller bauen alle ihr eigenes Ökosystem auf und haben damit auch ihre individuellen Vor- und Nachteile. Warum z.B. weiß meine Waschmaschine nicht, wann unsere Photovoltaikanlage einen Stromüberschuss erzeugt und stimmt das Waschprogramm darauf ab?

In diesem Dschungel an Herstellern und Systemen gilt es zunächst eine Wahl zu treffen. Diese Entscheidung ist eine wesentliche, denn wenn Sie ein solches System aufgebaut haben, ist es ein enormer, und nicht nur finanzieller, Aufwand zu einem anderen System zu wechseln. Der zweite Aspekt den es einzubeziehen gilt, ist die Installationsmöglichkeit. In meinem Fall habe ich ein bestehendes Haus aus den 1990er Jahren gekauft, in dem ich Smart Home Komponenten nachrüsten will.

Womit also beginnen? Ich habe mir zunächst überlegt, was für mich ein Smart Home ausmacht. Viele der Hersteller sind anscheinend der Meinung, dass ein Smart Home über ein Smartphone gesteuert werden muss. Auch viele Freunde, die mitbekommen das wir viele Smart Home Komponenten verbaut haben, fragen meistens zuerst: 

„Ach, dann kannst du dein Haus über dein Handy steuern?“

Ja, natürlich ist dies ein Nebeneffekt einer Hausautomatisierung. Ich kann alle Funktionen auch über das Smartphone steuern, aber ich will es gar nicht. Es heißt aus meiner Sicht nicht Smart Home weil ich es über mein Smartphone steuere. Eine Steuerung meines Hauses über das Smartphone würde für mich bedeuten, dass alles komplizierter wird. Dies würde schließlich voraussetzen, dass mein Smartphone immer aufgeladen und immer mit dem lokalen WLAN verbunden ist. Außerdem darf es nie Probleme mit den Geräten oder Verbindungen geben. Nein, das verstehe ich nicht unter Smart Home. Ich empfinde es nach wie vor als viel intuitiver, wenn ich eine Deckenlampe über einen Lichtschalter ein- und ausschalten kann. Smart wird es dann, wenn die gleiche Deckenlampe auch durch die Steuerung nach Bedarf geschaltet wird und mir damit zuvorkommt. So könnte diese Lampe z.B. auch zu den üblichen Zeiten eingeschaltet werden obwohl man gar nicht zuhause ist und so Ihre Anwesenheit simulieren. Genauso kann die Haussteuerung in dem Moment, in dem Sie den Fernseher einschalten, auch diese Deckenlampe ausschalten und stattdessen eine Stehlampe in der Ecke einschalten. Das klingt für mich schon eher nach Smart Home. Das Haus soll also meine Gewohnheiten kennen und entsprechend reagieren.

Nachdem klar war, welche Anforderungen ich an mein Smart Home habe, ging ich also auf die Suche nach passenden Systemen. Sie mussten möglichst umfangreiche Funktionen haben, es musste einfach zu installieren sein, es musste in meinem Haus nachrüstbar sein und ich möchte es vollständig selbstständig installieren und programmieren, jedoch ohne Programmierkenntnisse.

Ein rein kabelgebundenes System, also ein Bussystem, kam daher nicht in Frage, ich wollte schließlich nicht alle Wände aufreißen. Es musste also Funkkomponenten ansprechen können, aber ein Bussystem und die damit verbundene Zuverlässigkeit wären als kleiner Bonus doch auch schön…

Ich entschied mich also für das HomeMatic System. Es bietet mir alles, was ich brauche und hat zudem Funk- und Buskomponenten. Ich kann mich also vollständig entfalten. Es ist ideal für den Anfänger und kann Schritt für Schritt zu einem Profisystem ausgebaut werden.

Detaillierte Informationen zu dem HomeMatic System finden Sie hier.

Das HomeMatic System hat ein zentrales Steuerelement, sozusagen das Gehirn der Steuerung. Hier finden Sie in Kürze eine detaillierte Beschreibung der Zentrale, deren Installation und die wichtigsten Einstellungen.

Wie definiert sich ein Smart Home für dich?

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